Am Montag, 7. April 2014, wurde an den 175. Jahrestag der "Ferneisenbahn Leipzig-Dresden" erinnert, die zu damaliger Zeit die erste
Fernbahnstrecke Deutschlands war. Mit einer Jubiläumsfahrt mit dem neusten ICE - dem ICE 3, Baureihe 407 - der Deutschen Bahn ging
es von Leipzig mit Zwischenhalten in Wurzen, Oschatz und Riesa nach Dresden. In beiden Großstädten fanden ein Festakt und in den
kleinen Bahnhöfen Feste statt. Der ICE würde normalerweise in etwas mehr als eine Stunde Dresden erreichen, damals benötige die
Saxonia fast vier Stunden. Um diese Zeit historisch darzustellen, gab es Zwischenhalte in den genannten Bahnhöfen von einer halben
bis dreiviertel Stunde.

Leipzig: Mit einem Festakt um 12 Uhr begann der Jahrestag und der Auftakt der Festwoche in Leipzig und Dresden. Um 13.34 Uhr war
Abfahrt des Jubiläumszugs in Richtung Dresden.

       

Wurzen: Erster Halt im Bahnhof Wurzen von 13.53 Uhr bis 14.31 Uhr - nur kurze Zeit gehabt, da gleich der Saxonia-Express kam.
Oschatz:
Von 14.46 Uhr bis 15.31 Uhr hielt der ICE 3 in Oschatz, wo ein Bahnhofsfest mit dem Wilden Robert, einer Schmalspurbahn
mit Baureihe 99, stattfand. Der Bahnchef, Dr. Rüdiger Grube, erhielt die Gelegenheit, im Führerstand der Dampflokomotive 99 1574-5
mitzufahren. Wie auch in Wurzen, gab es auch hier historisch gekleidetes Zugpersonal.

       

       

       

Riesa: Leider gab es keine Haltemöglichkeit in Riesa, um die Einfahrt in Dresden zu erleben. Der Zug stand in Riesa von 15.39 Uhr bis
16.09 Uhr. Dresden: Pünktlich um 16.39 Uhr fuhr der Sonderzug im Dresdner Hauptbahnhof ein. Mehrere hundert Schaulustige und
Eisenbahnfans haben den ICE 3 schon erwartet. Im Anschluss fand in der Kuppelhalle der zweite Festakt statt.

       

       

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