Im März 1908 wurde der Schuppen I und im April 1908 der Schuppen I des Bahnbetriebswerks Leipzig Hbf. West in Betrieb genommen. Geplant war noch ein dritter Schuppen, der aber nicht realisiert wurde. Auf Grund von Platzmangel entstanden zwei Lokschuppen mit je einer Drehscheibe und mit 25 Gleisen (Schuppen I) bzw. 22 Gleisen (Schuppen II) seitlich an der nördlichen Bahnlinie nach Berlin. Die beiden Ringlokschuppen besaßen je zwei große Schornsteine, die in den letzten Jahren zurückgebaut wurden bis auf einen Stummel. Hier waren Schnellzug- und Personenzugloks beheimatet. 1994 wurde aus dem Bahnbetriebswerk ein Betriebshof und wurde am 6. September 2004 geschlossen.

Das Bahnbetriebswerk befindet sich nördlich des Hauptbahnhofs, östlich an der Berliner Straße und westlich an der Rackwitzer Straße. Unweit befinden sich auch die Brandenburger Brücke und der stillgelegte Postbahnhof.